Meditation


Mantra-Meditation im DLZ

In allen Zentren und Ashrams von Swami Omkarananda ist Mantra-Yoga einer der Haupt­übungen. Angefangen frühmorgens in der Dämmerung und mit regelmässigen Intervallen über den Tag verteilt gibt es Meditationen mit kraftvoller Wiederholung göttlicher vedischer Hymnen und höchster göttlicher Mantras.

Der intensive Karma-Yoga ist eingebetet in intensive innere und äussere Mantra­wieder­holung und lädt so das Göttliche ein, durch den Gottliebenden zu fühlen, zu denken, durch ihn zu handeln und das ganze Leben mit Seiner Gegenwart und Segnung zu erfüllen.

Swami Omkarananda erklärt, warum Mantrawiederholung so überaus wichtig ist:

«Mantrawiederholung ist der wundervollste Weg zur Erfahrung Gottes. Meditation oder Mantra­wiederholung ist intensives An-das-Göttliche-Denken, wodurch das ganze innere Wesen, Herz, Geist und Seele wie auch der Körper umgewandelt werden.

Intensive Mantra-Meditation gibt dem Bewusstsein Kraft und erweckt alle höheren Energien, verfeinert und transformiert die niederen Kräfte, indem das innere Wesen vom göttlichen Bewusstsein durchpulst wird.

Jede Mantrawiederholung bewirkt eine innere Umwandlung, eine Veränderung, schafft bessere Bedingungen, den Sieg über menschliche Begrenzungen und ist Mittel und Weg, um sich mit dem Unzerstörbaren, dem Unvergänglichen und Ewigen zu verbinden. Kein anderer Weg ist wunderbarer, sicherer und weiser, denn der Gott­liebende lässt mit jeder Wiederholung des Mantras Tag für Tag, Stunde um Stunde das Göttliche mehr und mehr an seine Stelle treten.

Die Mantras wirken mehr oder weniger stark, je nach der vorhandenen Reinheit, dem Glauben, der Sanftmut und Weisheit dessen, der sie wiederholt. Es sind nicht einfach irgend­welche Laute, wie man meinen könnte, wenn man sie hört. Diese Laute tragen in sich einen subtilen, feinstofflichen Körper.

Wenn der Wissenschaftler sagt, jeder Gegen­stand sei aus wirbelnden Atomen und schwin­genden Energien zusammen­gesetzt, dann klingt das so völlig anders, als was der gesunde Men­schen­verstand sagt. Wenn man die Sichtweise wissenschaftlicher Erkenntnis dennoch ak­zep­tiert, dann sollte es nicht mehr schwerfallen, auch die Sichtweise der geistigen Wissenschaft anzu­nehmen. Diese hat sich während Jahr­tausenden bewährt und muss heute neu für unsere Zeit er­schlossen werden.»