Lehre


Swami Omkaranandas Lehre

Der wesentlichste Bestandteil der von Swami Omkarananda und dem DLZ vertretenen Lehre ist das unverbrüchliche Einssein des Menschen und der ganzen Schöpfung mit dem Gött­lichen, der zeitlosen Wirklichkeit, dem Urgrund allen Seins, aus dem alles hervorgegangen ist und in den alles wieder eingeht. Die Allgegenwart des Gött­lichen und seine Erfahrbarkeit in diesem Leben und in der Welt des Irdischen ist Gegenstand aller Lehren, Unterweisungen und Meditationen.

Swami Omkarananda lehrt die universelle Religion, die in sich die geistige und mystische Essenz aller grossen Weltreligionen vereinigt.

Seine Lehre ist eine Selbstoffenbarung der höchsten Wahrheit, deshalb entsprechen seine Aussagen auch denen der Veden und Upanishaden, der mystischen Aussagen der Bibel wie der Offenbarungsschriften anderer grosser religiöser Traditionen der Welt.

So eröffnet er vielen Christen und Hindus wie auch Anhängern anderer Religionen neue Sichtweisen, indem man alle und alles aus der Tiefe des eigenen wahren Selbst erkennt, im strahlenden Licht des eigenen innersten Wesens, das von Christen als Christus, von Vedantins Brahman genannt wird, das das Eine in den Vielen ist – ohne alle Grenzen, jenseits des Spiels der Dualitäten und Sinneswahrnehmungen.

Die zeitlose unendliche Kraft wirkte in und durch Swami Omkarananda, und so war er in der Lage, in sich alle Religionen zu vereinigen und eine überreligiöse Synthese aufzuzeigen, die einzig in der ewigen Wahrheit besteht, der einen Wahrheit, die jenseits des psychologischen Bereichs ist, der Wahrheit, die eins mit der letzten Wirklichkeit, dabei aber dennoch un­mittel­bar zugegen und direkt erfahrbar ist.

Swami Omkaranandas Leben und Wirken war ein lebendiges, faszinierendes Beispiel dafür, wie seine Lehre verwirklicht werden kann.

«Das Wesentliche ist in allen Religionen dasselbe. Im Christentum heisst es: Liebe deinen Nächsten, glaube an Gott, sei gut und edel. Was sagt das Judentum anderes? Was der Islam, der Hinduismus? Alle sagen dasselbe in diesem wesentlichen Punkt, auf den es an­kommt.

Liebe ist dasselbe überall, in allen Religionen, Rassen und Nationen.
Wahrheit ist dasselbe in allen Kulturen und Völkern, in allen Religionen.
Güte ist dieselbe in allen Religionen.
Glaube ist derselbe in allen Religionen.
Hingabe ist dieselbe in allen Religionen.
Erkenntnis ist dieselbe in allen Religionen.

Das alles sind einigende Faktoren und gehören zu jeder Religion, gehören weder dem Osten noch dem Westen an, und so gibt es eigent­lich auch nicht östliche oder westliche Religion, sondern nur einen Gott und eine Religion, die Religion der Liebe, des Dienens und Betens, Meditierens, die Religion göttlicher Erkenntnis und des Glaubens, der Güte, der Heiligkeit, Göttlichkeit und der gött­lichen Beschauung.»

– Swami Omkarananda